Immanente Kritik. Elemente einer Theorie sozialer Praktiken

Abstract

Wenn wir Kritik an unserer Gesellschaft üben wollen, auf welche Normen können wir uns dabei stützen? Nur auf moralische Argumente, die wir von außen an sie herantragen? Eine Alternative zu solch “externen” Herangehensweisen bietet die Methode der ``immanenten Kritik’', die Normen mobilisiert, die bereits in einer Gesellschaft zu finden sind. Obwohl sich die Tradition der Kritischen Theorie dieser Kritikform verpflichtet fühlt, sind ihre Grundlagen bisher nie geklärt worden. Die Studie erläutert die Möglichkeit immanenter Kritik unter Rückgriff auf aktuelle Theorien kollektiven Handelns und sozialer Praktiken und entwickelt ein Modell der Kritik, das die Potenziale herausstellt, die in alltäglichen Formen wechselseitiger Anerkennung existieren.

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